Anlieferung Großkomponenten Windräder Rotzel (Biederbach) + Bildstock (Gutach-Siegelau)
Energiewende in Biederbach und Gutach rollt voran: Anlieferung der Großkomponenten für drei Windräder ab dem 06. August 2026 geplant – Verschiebungen möglich
In nächster Nähe voneinander entstehen derzeit im Landkreis Emmendingen drei neue Windräder des deutschen Herstellers Enercon, die nach ihrer geplanten Inbetriebnahme im Winter 2026/27 ingesamt jährlich etwa 40 Millionen Kilowattstunden grünen Strom produzieren sollen: Eine Anlage wird auf dem Höhenzug Rotzel auf der Gemarkung der Gemeinde Biederbach gebaut, auf dem sich bereits drei bestehende Bürgerwindenergieanlagen befinden; und zwei neue Anlagen in ca. 2,5 Kilometern Entfernung auf dem Bildstock auf Gemarkung Gutach-Siegelau.
Der erste Teil der Stahltürme von zwei Anlagen ist bereits fertiggestellt, der der dritten Anlage befindet sich derzeit im Bau. In den kommenden Wochen werden die Großkomponenten angeliefert, u.a. die Einzelteile der Gondel. Die Rotorblätter und Turmstahlsektionen, jeweils drei pro Anlage, werden zuerst auf der Umladefläche in Oberwinden gelagert und von dort voraussichtlich Ende der KW 32 per Selbstfahrer („SPMT“) zu den Windradstandorten transportiert – sofern das Wetter mitspielt.
Laut Transportfirma soll der Selbstfahrer in Oberwinden am frühen Vormittag starten. Über die Unterspitzenbacher Straße geht es über Katzenmoos und die Biederbacher Straße zu den Windradstandorten Rotzel und Bildstock. Der Leertransport, d.h. die Rückfahrt des Selbstfahrers ohne Fracht zur Umladefläche, erfolgt entweder am selben Nachmittag oder früh am nächsten Vormittag. Eventuell kann es auch zum Einsatz eines zweiten SPMT kommen.
Insgesamt 18 Selbstfahrertransporte werden auf diese Weise über einen Zeitraum von etwa sechs bis acht Wochen stattfinden. Sehr kurzfristige Verschiebungen sind, z.B. aufgrund von Witterungsbedingungen oder logistischen Änderungen, möglich. Aktuelle Informationen dazu sowie eine Karte gibt es auf folgender Website: www.windrad-transporte.de
Die Begleitfahrzeuge werden in regelmäßigen Abständen den SPMT stoppen und den angestauten Verkehr abfließen lassen. Alle Transporte sind mit Polizei und Notfalldiensten abgesprochen; bei Blaulichteinsatz werden die Begleitfahrzeuge frühzeitig informiert, sodass der SPMT schnellstmöglich eine Vorüberfahrt ermöglichen kann.
Wichtige Hinweise für Interessierte
So spannend die Transporte sein mögen, so ist es doch für die Sicherheit aller Beteiligten wichtig, dass interessierte Zuschauer ausreichend Abstand einhalten. Außerdem wird darum gebeten, die Baustellensperrungen zu beachten: Das Betreten eingezäunter Bereiche ist aus Sicherheitsgründen und im Interesse aller Beteiligten untersagt.
