Gemeinde Gutach i. Br. | Bürger-Service - Ämter-Service - Landwirtschaft
Landwirtschaft
| Gesamtgemeinde | Ortsteil Gutach | Ortsteil Bleibach | Ortsteil Siegelau | |
| Gemarkungsgröße | 2.477 ha | 370 ha | 380 ha | 1.727 ha |
| Wald | 1313 ha | 180 ha | 133 ha | 1.000 ha |
| Wiesen- und Grünland | 767 ha | 80 ha | 108 ha | 579 ha |
| Ackerland | 189 ha | 37 ha | 71 ha | 81 ha |
| sonstige | 208 ha | 73 ha | 68 ha | 67 ha |
Agrarwettervorhersage
Daten des statistischen Landesamts Baden-Württemberg: Land- und Forstwirtschaft
Landwirtschaft allgemein
Deutschland importiert rund ein Drittel seines Nahrungsmittelbedarfs. Die Mehrzahl der Bauernhöfe im Westen des Landes sind relativ klein; rund 75 Prozent haben eine Fläche von höchstens 20 Hektar. Sie werden von ihren Besitzern und deren Familien oft als Nebenerwerbsbetrieb bewirtschaftet. In der Landwirtschaft arbeiten nur noch rund 1,3 Millionen Menschen. Die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche betrug 1996 circa 17,3 Millionen Hektar. In den letzten Jahren stellten viele Betriebe wirtschaftlich erfolgreich auf eine biologisch-dynamische Produktionsweise um und schlossen sich zum Teil alternativen Vermarktungsorganisationen an.
Die besten Anbaugebiete befinden sich am Südrand des Norddeutschen Tieflands. Angebaut werden hauptsächlich Zuckerrüben, Kartoffeln, Gerste, Weizen, Hafer und Roggen. In einigen klimatisch begünstigten Gebieten wird in Sonderkulturen Wein angebaut. Namhafte Anbaugebiete liegen u.a. in Franken, in Rheinhessen, an der Mosel und am Kaiserstuhl. Große Mengen an Rindern, Schafen, Schweinen und Geflügel werden zunehmend in spezialisierten Betrieben gezüchtet.
Forstwirtschaft und Fischerei
Forstwirtschaft und Fischerei spielen in Deutschland eine beträchtliche Rolle. Bei der Aufforstung werden schnell wachsende Nadelhölzer bevorzugt. Die bedeutendsten Ressourcen befinden sich in den großen Wäldern im Südwesten; über 70 Prozent davon sind Nadelholz. Der seit den achtziger Jahren bekannte saure Regen verursachte zum Teil gravierende Waldschäden, welche die Existenzgrundlage der Forstwirtschaft lang- oder mittelfristig massiv bedrohen.
Die wichtigsten Fischereihäfen des Landes sind Bremen, Bremerhaven und Cuxhaven an der Nordsee und Kiel an der Ostsee. Die Fangmenge beläuft sich auf durchschnittlich etwa 400000 Tonnen, der überwiegende Anteil davon sind verschiedene Seefische, besonders Heringe.
Quelle | Microsoft Encarta