Virtueller Rundgang "Walderlebnispfad"

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Der Förster - Ein Spaziergänger mit Dackel ?!

Der Förster darf dort arbeiten, wo andere ihre Freizeit oder ihren Urlaub verbringen. Er ist immer braun gebrannt, er kennt keinen Stress und zuweilen stellt der Förster vom Silberwald den einen oder anderen Wilderer. Manche heißen sogar Martin Rombach und wohnen im Forsthaus Falkenau.

Haben wir Ihre Vorstellung von einem Förster getroffen?
Vielleicht können auch Sie noch derartiges hinzufügen?

Waldhüter, Revierleiter, Förster, Grünrock, Forstbetriebsbeamter oder Dipl.-Ing. für Forstwirtschaft (FH).
So viele Namen und noch viel mehr Vorstellungen über die Frau oder den Mann, die die Geschicke des Waldes lenken. Keiner dieser Namen ist falsch und alle zusammen ergeben ein Bild, das der Wahrheit nahe kommt.
Das Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg weist unseren Wäldern drei Funktionen zu, hinter denen sich viel Arbeit verbirgt.

a) Nutzfunktionen
b) Schutzfunktionen
c) Erholungsfunktionen

Der Förster muss alle drei Funktionen im Auge behalten und unterschiedliche Interessen, wie bspw. Naturschutz und Holzproduktion, unter einen Hut bringen. Sehen Sie sich das Spinnennetz genau an. Viele einzelne Tätigkeitsfelder, die alle miteinander verbunden sind. Alles hängt voneinander ab.

Ein Beispiel
Der Förster erntet zusammen mit seinen Waldarbeitern den Rohstoff Holz. Doch auch hier kann man nicht ernten ohne zu säen. Um qualitativ gutes Holz zu gewinnen, muss ein Bestand erzogen werden. Wirtschaftswälder werden 150 bis 250 Jahre alt. Eine lange Zeit, bis die Bäume etwas sind. Zuguterletzt müssen die Stämme auch gewinnbringend verkauft werden.
Doch gleichzeitig muss der Wald mithelfen, Regenwasser zu Trinkwasser zu machen. Dies könnte er nicht., wenn große Kahlschläge gemacht werden, Borkenkäfer die Wälder kahl
fressen oder Luftverschmutzung den Bäumen den Garaus machten.
Der Förster muss dafür sorgen, dass alle Funktionen des Waldes gleichzeitig erfüllt werden. Ein baumartenreicher Mischwald mit unterschiedlich alten Bäumen ist dazu am besten in der Lage.

Hintergrundwissen

Unsere Wälder im Elztal sind hauptsächlich in privater Hand. Die Hauptaufgabe unserer Förster ist deshalb die Betreuung der Waldbauern. Denn für sie ist das Einkommen aus dem Wald Teil ihrer wirtschaftlichen Existenzgrundlage. Unser Landschaftsbild wird mit einem Flächenanteil von 60-80% maßgeblich von Wald bestimmt, so dass dem Revierleiter und den Waldbesitzern eine wichtige Aufgabe zukommt.


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