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Auf der Erde leben zur Zeit ungefähr 6 Mrd. Menschen. Das ist schon eine kaum vorstellbare Zahl. Doch dies ist gar nichts im Vergleich zu der Anzahl von Bodenlebewesen, die bei guten Bedingungen in einer Handvoll humosen Waldbodens leben können.
Von mikroskopisch kleinen Tieren, die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind, über Springschwänze bis hin zum allgemein bekannten Regenwurm tragen alle dazu bei,
dass Blätter und Nadeln umgesetzt werden in Humus und Nährstoffe, die für Pflanzen wieder verwertbar sind.
Ohne die Arbeit der Bodenlebewesen würde sich die Streu aus Blättern und Nadeln nach und nach aufschichten, bis sie nach ungefähr 25 Jahren die Höhe dieser Wände hätte.
Hintergrundwissen
Die Bodenlebewesen arbeiten natürlich nicht immer gleich gut. Licht, Wärme, Feuchtigkeit und pH-Wert haben entscheidenden
Einfluss auf ihre Leistungsfähigkeit. Der Saure Regen trägt maßgeblich zu einer pH-Wert-Absenkung bei, d.h. der Boden versauert. Und diese Versauerung schlägt den Bodentieren auf den Magen.
Die Nährstoffumsetzung wird verlangsamt und organisches Material wird zu einer Rohhumusauflage aufeinander geschichtet. Nährstoffe werden ins Grundwasser ausgewaschen und belasten dieses, da sie von den Bodentierchen nicht mehr so aufgearbeitet werden,
dass sie von den Pflanzen aufgenommen werden können.
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Kellerassel

Regenwurm
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