Gemeinde Gutach i. Br. | Kulturelles - Freizeit - Sehenswürdigkeiten


SEHENSWÜRDIGKEITEN


Inhalt dieser Seite:

Walderlebnispfad am Hörnleberg
Kirche St. Georg mit Beinhaus und Totentanz
Wallfahrtskirche Hörnleberg
Grotten und Kapellen
Das "Ecce Homo", Kapelle



  Walderlebnispfad am Hörnleberg


Auf Initiative des Heimat- und Verkehrsvereins Bleibach in Zusammenarbeit mit der Gemeinde sowie dem staatl. Forstrevier Hörnleberg konnte im August 1998 der Walderlebnispfad eingeweiht werden. Der Pfad umfasst eine Weglänge von ca. 3 km und weist dem Besucher mit seinen "Waldmännchen" auf die Besonderheiten des Waldes hin. Eine Begleitbroschüre mit Informationen rund um den Walderlebnispfad ist in den Bleibacher Gaststätten gegen eine Schutzgebühr erhältlich. Die daraus resultierenden Einnahmen dienen der Instandhaltung des Pfades.


 Virtueller Rundgang "Walderlebnispfad"

Hier können Sie den informativen Rundgang in die andere Richtung gehen

Hier können Sie einen informativen Rundgang im Walderlebnispfad erleben 



  Kirche St. Georg mit Beinhaus und Totentanz



Die bereits vor 1350 in Bleibach erbaute Kirche ist dem Hl. St. Georg geweiht und wurde in den Jahren 1975 - 77 vollkommen restauriert und mit einem modernen zeltartigen Kirchenschiff, das sich an den spätgotischen Chor 1514 anlehnt, beträchtlich erweitert.
Um Raum für weitere Bestattungen zu schaffen, wurde 1720 neben der Kirche eine Beinhauskapelle erbaut, in der die Gebeine der Toten aufbewahrt werden konnten. Im Jahr 1723 ließ der Bleibacher Pfarrer Martin Schill in das schmucklose hölzerne Tonnengewölbe des Beinhauses einen Totentanz aus 34 Bildern in Öl malen, der sich an die Darstellung der Totentänze von Bern und Basel anlehnt.



  Wallfahrtskirche Hörnleberg

In vorchristlicher Zeit soll sich auf dem Harelungenberg (heute Hörnleberg) eine Kultstätte befunden haben, die mit der Christianisierung der Gegend durch ein christliches Gotteshaus abgelöst wurde. Seit dem Mittelalter ist die Wallfahrt bezeugt und bis heute nie unterbrochen worden. Sie erreichen die Wallfahrtskirche zu Fuß über den Hömleberg-Wanderweg von Bleibach aus in 1,5 bis 2 Stunden, mit dem Auto über Niederwinden bis zum Waldparkplatz, von dem es noch 30 Minuten zu Fuß aufwärts geht, oder mit dem Bus von Oberwinden bis zum Waldparkplatz

Siehe auch: http://www.hoernleberg.de



  Grotten und Kapellen



Sehenswert sind auch zwei Andachtsgrotten - Ölberggrotte (1889) und Lourdes-Grotte(1911) - sowie vier Kapellen - Kapelle zu Unseres Herren Ruhe (1892) ("Ecce Homo"), die Kapellen beim Stephanshof (1769) in Siegelau, beim Klausenhof (1880 erbaut und 1982 von Grund auf renoviert) in Gutach-Riedern und beim Vogelhof (1948/49) in Bleibach - , die in der näheren Umgebung von Bleibach als äußeres Zeichen der christlichen Einstellung der Bewohner erbaut wurden und auch heute noch gerne aufgesucht werden.



  Das "Ecce Homo", Kapelle

  

"Zu unseres Herren Ruhe" wurde im Jahre 1883 am ehemaligen "Hörnlebergweg" erstellt. Mit dem Bau des derzeitigen "Hörnlebergweges" geriet das "Ecce Homo", nachdem der bisherige Weg kaum mehr genutzt wurde, immer mehr in Vergessenheit. Unter Federführung des Pfarrgemeinderates, mit finanzieller Unterstützung eines unbekannten Spenders wurde 1999 eine Verlegung des Ecce Homo vorgenommen. Feierliche Einweihung war am 23.07.2000.